Wasserschadensanierung in Bayern | Leckageortung, Trocknung & Wiederherstellung

Wasserschadensanierung

Schnell handeln. Schäden begrenzen. Werte erhalten.

Ein Wasserschaden tritt meist unerwartet auf und erfordert schnelles Handeln. Ob Rohrbruch, undichte Leitung, Starkregen, Löschwasser oder ein Defekt an technischen Anlagen – Feuchtigkeit kann innerhalb kürzester Zeit erhebliche Schäden an Gebäuden und Inventar verursachen.

Wir begleiten Sie von der ersten Schadensaufnahme über die Leckageortung und technische Trocknung bis hin zur vollständigen Wiederherstellung. Dabei koordinieren wir alle erforderlichen Maßnahmen und sorgen dafür, dass Ihr Schaden effizient, fachgerecht und nachvollziehbar bearbeitet wird.

Unser Ziel ist es, Folgeschäden zu vermeiden, die Gebäudesubstanz zu erhalten und die betroffenen Bereiche schnellstmöglich wieder nutzbar zu machen.
 

Sofortmaßnahmen bei Wasserschäden

Jede Minute zählt.

Je schneller ein Wasserschaden erkannt und bearbeitet wird, desto geringer sind die Folgeschäden. Deshalb beginnen wir unmittelbar nach der Schadensaufnahme mit den erforderlichen Sofortmaßnahmen.

Mögliche Sofortmaßnahmen:

  • Leckageortung und Ursachenanalyse
  • Abstellen und Sichern der betroffenen Leitungen
  • Abpumpen von Restwasser
  • Schutz und Auslagerung von Inventar
  • Entfernung durchfeuchteter Materialien
  • Feuchtigkeitsmessungen und Dokumentation
  • Aufbau technischer Trocknungsanlagen
  • Abstimmung mit Versicherung und Sachverständigen
     

Leckageortung – Die Ursache finden

Bevor ein Wasserschaden dauerhaft beseitigt werden kann, muss die Ursache eindeutig festgestellt werden. Mit moderner Messtechnik lokalisieren wir Leckagen zerstörungsarm und präzise.

Je nach Schadensbild kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, beispielsweise Thermografie, Elektroakustik, Feuchtemessungen oder Druckprüfungen.

Durch die frühzeitige und genaue Ortung lassen sich unnötige Öffnungen vermeiden und die Sanierung gezielt planen.


Technische Trocknung

Feuchtigkeit dauerhaft entfernen

Nach der Beseitigung der Schadensursache beginnt die technische Trocknung. Ziel ist es, die eingedrungene Feuchtigkeit vollständig aus den betroffenen Bauteilen zu entfernen und Schimmelbildung zu verhindern.

Je nach Schadenbild setzen wir unterschiedliche Verfahren ein:

  • Kondensationstrocknung
  • Estrich- und Dämmschichttrocknung
  • Schiebe-Zug-Verfahren
  • Hohlraumtrocknung
  • Infrarottrocknung
  • Luftreiniger und Luftentfeuchter
  • Feuchtigkeitskontrollen und Erfolgsmessungen

Während der gesamten Trocknungsphase überwachen wir den Fortschritt und dokumentieren die Ergebnisse.

 

Wiederherstellung und Sanierung

Nach erfolgreicher Trocknung koordinieren wir die notwendigen Sanierungs- und Wiederherstellungsarbeiten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Rückbau beschädigter Bauteile
  • Schimmelbeseitigung nach Wasserschäden
  • Trockenbauarbeiten
  • Malerarbeiten
  • Bodenbelagsarbeiten
  • Desinfektionsmaßnahmen
  • Wiederherstellung betroffener Räume

Sie erhalten alle Leistungen aus einer Hand und haben während des gesamten Projekts einen festen Ansprechpartner.

Sofortmaßnahme - technische Trocknung

Nach der Ursachenbehebung und der Aufnahme des Restwassers wird schnellstmöglich die technische Trocknung eingeleitet, um einer möglichen Schadenausbreitung und mikrobiellem Befall entgegen zu wirken.

Estrich-Dämmschicht-Trocknung

im Hermetik Schiebe-Zug Verfahren

Kontrollierte Kombination aus Überdruck-Einleitung und gefilterter Absaugung, für maximale Effizienz bei minimalem Eingriff.

Vorteile
Zerstörungsfreie Trocknung über Randfugendüsen
30% schneller -- 2-3 Wochen statt 3-4 Wochen
Gefilterte, saubere Abluft (HEPA)
Gleiche Effizienz wie Überdruckverfahren
Schimmelprävention durch Keimreduktion

Kondensationstrocknung

Luft kann bei gleichbleibendem Druck im warmen Zustand erheblich mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Kühlt man die Luft ab, so kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft. Das heißt, die Luft hat ihre maximale Sättigung, den Taupunkt, erreicht. Bei der Kondensationstrocknung wird die feuchte Raumluft über kalte Flächen geleitet, an der sie sich abkühlt. Beim Unterschreiten des Taupunktes kondensiert das Wasser und wird in Auffangbehältern gesammelt bzw. über einen Schlauch direkt in einen Ablauf geleitet. Anschließend wird die entfeuchtete Luft wieder erwärmt und in den Raum abgegeben. Eine höhere Feuchtigkeitsaufnahme ist somit möglich. Um bei der Bauteil- und Oberflächentrocknung kürzere Trocknungszeiten zu erreichen, empfiehlt es sich, für eine erhöhte Luftumwälzung zu sorgen. Eine geeignete Maßnahme ist ein Ventilator oder auch Turbinen.

Infrarottrocknung

Die Infrarottrocknung basiert auf dem Prinzip der Wärmestrahlung. Dabei wird nur der angestrahlte Körper erwärmt, die umgebende Lufttemperatur bleibt nahezu unverändert. Luft kann die Infrarotstrahlung nur sehr begrenzt absorbieren und unbestrahlte Bereiche bleiben in ihrer Temperatur unverändert. Die Wärmestrahlung wird somit annähernd verlustfrei an das feuchte Bauteil abgegeben und erwärmt dieses. Durch das entstehende Temperaturgefälle wird die Feuchtigkeit durch kapillare Wirkungsweise aus dem Inneren des feuchten Objektes an die Bauteiloberfläche transportiert, wo sie verdampft und in die Raumluft diffundiert. Jahreszeitenabhängig empfiehlt es sich, die Raumluft zusätzlich zu erwärmen, damit diese eine höhere Feuchtigkeit aufnehmen kann. Es sollte für einen regelmäßigen Luftaustausch (z.B. durch Lüften) gesorgt werden bzw. wenn nötig mit anderen Trocknungsverfahren kombiniert werden. Oft wird die Infrarottrocknung in Intervallen ausgeführt.

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