Leckageortung in Bayern | Zerstörungsarme Ortung von Wasserschäden

Leckageortung

Die Ursache finden, bevor der Schaden größer wird

Ein Wasserschaden ist oft nur das sichtbare Ergebnis eines Problems, das bereits seit Tagen oder Wochen besteht. Schon kleinste Undichtigkeiten können erhebliche Schäden an Wänden, Böden, Decken und der Gebäudesubstanz verursachen.

Bevor eine Sanierung beginnen kann, muss die Ursache eindeutig lokalisiert werden. Genau hier setzt die professionelle Leckageortung an.

Mit moderner Messtechnik und langjähriger Erfahrung spüren wir Leckagen schnell, präzise und möglichst zerstörungsarm auf. So vermeiden wir unnötige Öffnungen von Bauteilen und schaffen die Grundlage für eine zielgerichtete und wirtschaftliche Schadensanierung.
 

Warum eine professionelle Leckageortung wichtig ist

Nicht jede Leckage ist sofort sichtbar. Häufig breitet sich Feuchtigkeit über längere Zeit unbemerkt aus und verursacht Folgeschäden wie Schimmelbildung, Materialzerstörung oder Korrosion.

Eine frühzeitige Ortung bietet entscheidende Vorteile:

  • Schnelle Klärung der Schadensursache
  • Vermeidung unnötiger Aufbrucharbeiten
  • Minimierung von Folgeschäden
  • Reduzierung der Sanierungskosten
  • Dokumentation für Versicherungen und Beteiligte
  • Grundlage für eine zielgerichtete Reparatur

Unser Ziel ist es, die Ursache des Schadens präzise zu bestimmen und den Eingriff in die Gebäudesubstanz auf das notwendige Minimum zu beschränken.
 

Zerstörungsarm. Präzise. Effizient.

Früher mussten häufig ganze Wand- oder Bodenbereiche geöffnet werden, um eine Leckage zu finden. Heute ermöglichen moderne Messverfahren eine deutlich genauere Ortung.

Je nach Schadensbild setzen wir unterschiedliche Verfahren ein und kombinieren diese bei Bedarf miteinander. Dadurch erhalten wir aussagekräftige Messergebnisse und können die Leckage zuverlässig eingrenzen.

So schaffen wir die Grundlage für eine schnelle Reparatur und eine erfolgreiche Wasserschadensanierung.


Einsatzbereiche der Leckageortung

Unsere Leckageortung kommt unter anderem zum Einsatz bei:

  • Rohrbrüchen
  • Undichten Heizungsanlagen
  • Fußbodenheizungen
  • Trinkwasserleitungen
  • Abwasserleitungen
  • Flachdächern
  • Feuchtigkeitsschäden an Wänden und Decken
  • Unklaren Wasserverlusten
  • Wiederkehrenden Feuchtigkeitsschäden

Auch wenn die Ursache zunächst nicht erkennbar ist, finden wir die Quelle des Problems und entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung.

 

Ihre Vorteile mit buildsafe.de

Schnelle Terminvergabe und kurze Reaktionszeiten

Moderne Mess- und Ortungstechnik

Zerstörungsarme Untersuchungsverfahren

Sachverständigenkompetenz im eigenen Haus

Nachvollziehbare Dokumentation der Ergebnisse

Unterstützung bei Versicherungsfällen

Fester Ansprechpartner während des gesamten Projekts

Sofortmaßnahme - Leckageortung

Nach der Ursachenbehebung und der Aufnahme des Restwassers wird schnellstmöglich die technische Trocknung eingeleitet, um einer möglichen Schadenausbreitung und mikrobiellem Befall entgegen zu wirken.

Druckprüfung

Bei diesem Verfahren werden Leitungen bzw. Leitungsabschnitte abgedrückt. Das zu prüfende Rohr oder Rohrsystem wird mit einem Manometer versehen, welches bei einer Leckage den Druckabfall dokumentiert. Die Prüfung kann im geschlossenen System befüllt oder unbefüllt erfolgen. Um eine aussagekräftige Messung zu erhalten, müssen die Leitungen gegenüber den umgebenden Bauteilen (z.B. Fußboden oder Wände) im thermischen Gleichgewicht sein und eventuelle Störquellen wie unvollständig abdichtende Wasserhähne ausgeschlossen sein.
Das Verfahren eignet sich besonders bei unklarer Ursache vorhandener Feuchtigkeit und bei Systemen mit mehreren Strängen (z.B. Heizung).
Bei kleinen Leckagen ist Erfahrung nötig, um die Messergebnisse richtig zu interpretieren. In diesem Zusammenhang ist die Druckprüfung als Ergänzung zum akustischen Verfahren hilfreich, um die Leckgeräusche zu erhöhen.

Elektroakustik

Das Verfahren nutzt die physikalische Eigenschaft von Schallwellen und deren Ausbreitungsverhalten. Bei Leckage einer wasserführenden Leitung entstehen markante Schallwellen, die in das umliegende Medium (Bauteile, Erdreich) übertragen werden. Dieser sogenannte Körperschall wird mittels hochempfindlicher Mikrophone und leistungsfähiger Verstärker hörbar gemacht. Mit der nötigen Erfahrung lassen sich die akustischen Signale eindeutig interpretieren und in ihrer Art und Intensität von Fremdgeräuschen (z.B. Strömungs-, Pumpengeräusche) differenzieren. Wenn Resonanzen ausgeschlossen werden können, steigt der Geräuschpegel bei Annäherung an das Leck. Durch sukzessive Messung entlang der Leitung ist somit eine präzise Leckageortung möglich.

Thermografie

Die Thermografie basiert auf der Visualisierung von Wärmestrahlungen. Objekte mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes geben eine elektromagnetische Strahlung ab. Diese wird mit Hilfe geeigneter Sensoren erfasst und elektronisch aufbereitet. Dadurch entsteht eine bildliche Darstellung (Thermogramm). Durch die unterschiedlichen Emissionen der einzelnen Bauteile werden der Leitungsverlauf und ein eventuelles Leck sichtbar.
Der Bereich, in dem Leitungen verlaufen, muss für das Maßsystem (Infrarotkamera) einsehbar sein. Unter bzw. hinter Möbeln und Wannen- und Duschabmauerungen kann nicht gemessen werden. Um eine Messung erfolgreich durchführen zu können, ist eine Temperaturdifferenz zwischen den wärmeführenden Medien und der Umgebung notwendig. Die Umgebung darf sich erst bei der Messung erwärmen. Die wärmeführenden Medien (z.B. Schleifen einer Fußbodenheizung) müssen vorher abgeschaltet werden und die umgebenden Materialien (z.B. Estrich) abkühlen. Daher sind bei genauer Messung entsprechende Absprachen und Kooperationen mit dem Versicherungsnehmer notwendig.

Kapazitives Messverfahren

Eine nicht bzw. schwach leitende, nicht metallische Substanz, die von einem elektrischen Feld begrenzt wird, bezeichnet man in der Elektrotechnik als Dielektrikum. Das Messverfahren stützt sich auf die unterschiedlichen spezifischen Dielektrizitätskonstanten verschiedener Baustoffe, die sich bei Durchfeuchtung erhöhen. In der kugelförmigen Mess-Sonde befindet sich ein Kondensator, an den eine Wechselspannung angelegt ist. Zwischen den Kondensatorplatten bildet sich ein elektrisches Feld aus. Durch Einbringen bzw. Annäherung eines Dielektrikums an dieses Feld ändert sich die Kapazität, die sich messtechnisch bestimmen lässt. Durch die schnelle Reaktion dieses Verfahrens lassen sich Feuchtigkeitsverläufe darstellen, in dem man die Prüffläche mit dem Sensor abfährt.

Widerstandsmessverfahren

Durch die Feuchtigkeit in Bauteilen wird die elektrische Leitfähigkeit erhöht. Daraus lässt sich ableiten, dass der elektrische Widerstand abnimmt. Das Feuchtigkeitsmessgerät verfügt über eine interne Spannungsquelle, die mit den Prüfspitzen verbunden ist. Werden diese in die zu prüfende Bauteiloberfläche gestoßen, fließt ein elektrischer Strom. Aus der bekannten Spannung und dem gemessenen Strom ergibt sich der Widerstand, der Rückschlüsse auf den Feuchtigkeitsgrad zulässt. Das Widerstandsmessverfahren ist relativ gut geeignet für Holzbauteile. Bei mineralischen Bauteiloberflächen können Störgrößen (unterschiedliche Bauteildichte, Salzeinlagerungen, metallische Einlagerungen bzw. Gegenstände etc.) zu Fehlmessungen bzw. einer Verfälschung der Werte führen. Mit entsprechender Erfahrung sind die Messergebnisse unter Berücksichtigung aller beeinflussenden Faktoren interpretierbar.

CM-Messung

Grundlage des Calciumcarbid-Verfahrens (CM-Verfahren) ist eine chemische Reaktion zwischen einer zerkleinerten Probe des feuchten Baustoffes und dem in einem Glaszylinder befindlichen Calciumcarbid. Die genau abgewogene Probe, der Glaszylinder und Stahlkugeln werden in den Prüfzylinder gegeben, der hermetisch verschlossen wird. Durch kräftiges Schütteln wird das Calciumcarbid freigesetzt und reagiert mit der Feuchtigkeit zu Acetylen. Ein Manometer misst den Druckanstieg. Je höher dieser Anstieg, desto mehr Feuchtigkeit (Wasser) ist in der Probe enthalten. Nach ca. 10 Min. kann der Druck abgelesen und mit einer dem Gerät beiliegenden Tabelle verglichen werden. Diese Tabelle gibt entsprechenden Aufschluss über den Feuchtegehalt. Das Verfahren ist bei fachkundiger, gewissenhafter Durchführung sehr genau. Es wird auch häufig von Fußbodenlegern angewendet, um festzustellen, ob die geforderte „Verlegetrockenheit“ vorliegt.

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